Musik am Mittwoch (Lauschgift #9)

November 25, 2009 von die von dort

Viel Musik und wenig Geschriebenes, aber ich bin halt grad’ so mit dem Leben hier und dort beschäftigt.. Dafür heute ein bisschen was zum Hören und zum Sehen und Fremdwerbung und Nationalstolz und sowieso! Einer der wenigen Trailer in den Tagen, bei welchen man nicht gleich genervt weiterzappt (wehe ich seh’ Kai Pflaume nochmal „nicht nur was fürs Herz verschenken“..). Und irgendwie erinnert mich die Stimme an Thom Yorke. Hm.

Kurz und bündig

November 22, 2009 von die von dort

Wer den ganzen Tag vor der Glotze hängt hat abends auch nichts zu erzählen.

Revolution

November 18, 2009 von die von dort

„Wir“ sind jetzt auch dabei. Typisch Schweizer natürlich ein bisschen später als alle anderen, aber immerhin – auch wir können jetzt revolutionieren, juhui! Was haben wir doch immer gespannt den Geschichten unserer Eltern zugehört, wow, besetzte Unis, wow, Streiks und Strassenschlachten und freie Liebe, wow. Jetzt können wir das auch! Wahnsinn. Echem.

Dank meinen Kommilitonen hatte ich heute also fast den ganzen Tag frei, 400 Studenten kann man halt nicht einfach so in einen anderen Raum einteilen. Da hätte ich ja richtig ausschlafen und in aller Ruhe brunchen, ein langes Bad am Mittag nehmen und gemütlich Zeitung lesen, mich so gegen 14.00 Uhr gemächlich im Seminar einfinden und in all dieser Zeit ein schönes Musikstück für Sie auswählen können. Aber nein. Pünktlich um Zehn dagestanden. Für nix. War auch zu spät um wieder nach Hause zu gehen und sich nochmals ins Bett zu legen. Bücher auch keine dabei, lernen fiel aus. Den ganzen Vormittag in Cafés rumgehangen und Zeit vertrödelt. Am Schluss ausgesehen wie ein Lastesel, weil blöde Dinge gekauft und dabei nicht überlegt, dass die noch den ganzen Tag herumgetragen werden müssen. Deshalb auch total verschwitzt überall angekommen. War fertig wie nach acht Stunden Vorlesung. Aber hey, dafür haben wir jetzt eine besetzte Uni. Ich kann die Begeisterung leider nicht richtig zeigen, die würde den Rahmen total sprengen. Soooo begeistert bin ich. Toll macht ihr das. Echem. Nein nein, das ist kein Sarkasmus, ich hab’s grade ein bisschen mit dem Hals. Also, Danke, liebe Kommilitonen. Arbeitet doch bitte noch ein bisschen an der Informationsverbreitung, zwecks Tagesplanung und so. Vielleicht komm’ ich dann trotzdem mal vorbei, vielleicht.

Nachtrag: kann man eigentlich auch gegen Proteste protestieren?